Was ist eine Lohnkostenreform?

Die Lohnkostenreform ist schnell erklärt:

Sie bedeutet die Umfinanzierung der Sozialversicherungen (Renten-, Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung). Statt die Sozialkosten über lohnbezogene Beiträge zu finanzieren (die die Arbeitskosten extrem belasten) erfolgt durch die Lohnkostenreform eine Finanzierung über die Konsumsteuer (Mehrwertsteuer).
Dadurch wird Arbeit im Inland billiger (und gegenüber den Lohndumpingländern konkurrenzfähiger), gleichzeitig werden aber auch die Importe teurer.

Die Umsetzung sollte nicht abrupt, sondern schrittweise erfolgen. So wie bereits Anfang 2007 erfolgreich umgesetzt (3 % Mehrwertsteueranhebung bei gleichzeitiger Absenkung der Arbeitslosenbeiträge).

Sollte nach der vollkommenem Umfinanzierung der Sozialversicherungen immer noch Handlungsbedarf bestehen (noch keine Vollbeschäftigung erreicht sein), könnte mit der Lohnsteuer ähnlich verfahren werden. Das würde dann auf eine Erhöhung der Steuerfreigrenzen hinauslaufen, finanziert über die Mehrwertsteuer.

Ausführliche Abhandlung über die Lohnkostenreform: Die wahren Auswirkungen der Mehrwertsteuererhöhung werden verschleiert!

 

 

 

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 © Manfred J. Müller, Flensburg

 

 

Es geht auch anders...

Der obige Aufsatz beleuchtet nur einen Teilaspekt, warum es in Deutschland seit 30 Jahren bergab geht. Das ganze Ausmaß der Misere wird in meinen Büchern aufgedeckt.

In Deutschland fehlen nicht drei, sondern zehn Millionen versicherungspflichtige Arbeitsplätze, seit 30 Jahren sinken Reallöhne und Renten trotz doppelter Produktivität, die Staatsschulden steigen ins Uferlose trotz einschneidender Sparmaßnahmen und ständig drohen neue Spekulationsblasen, Euro- und Weltwirtschaftskrisen. Wer uns diese Entwicklung als Erfolg verkaufen will ("uns geht es doch allen gut"), hat keinen Respekt vor der Wahrheit!

Buch-Neuerscheinung Ende Februar 2011 (DAS KAPITAL, Band 3):
DAS KAPITAL und der Sozialstaat
Umverteilung bis zur Perversion? Wann kollabiert das Sozialsystem?
Broschürt, 104 Seiten, nur Euro 7,90.
Hat der Gesetzgeber nicht längst schon den Überblick verloren? Wenn es bereits vielen Hartz-IV-Familien besser geht als entsprechend großen Doppelverdiener-Haushalten, kann von einem Lohnabstandsgebot wohl kaum noch die Rede sein. Das Buch offenbart das ganze Ausmaß der Perversion unseres Umverteilungssystems - ohne Rücksicht auf Befindlichkeiten und feigen Maulkorberlassen.
Fazit: Soll unser Wohlfahrtsstaat erhalten bleiben, muss er umgebaut werden. Dabei steht das Wie im Vordergrund dieses Buches.
Klappentext

Manfred Julius Müller analysiert seit 30 Jahren weltwirtschaftliche Zusammenhänge und veröffentlicht tabulose Aufsätze zu brisanten Themen. Er entwickelte neue Wirtschaftstheorien, die weltweit Maßstäbe setzten und in manchen Ländern in wichtigen Bereichen die Gesetzgebung beeinflussten. Seine Websites erreichen im Jahr etwa eine Million Besucher. Inzwischen sind auch einige Bücher erschienen, u. a. die Trilogie "DAS KAPITAL".